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Das aktuelle Programm


Soirée am Sonntag: '68er

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Soirée am Sonntag
Sonntag 24. Juni 2018  17:00 Uhr
'68: Unser Aufbruch
und die Geburtsstunde der neuen Frauenbewegung
„Frauen erhebt Euch und die Welt erlebt Euch“ verkündete der linke „Aktionsrat zur Befreiung der Frauen“ vor 50 Jahren. Wenige Jahre später formierte sich die Neue Frauenbewegung, die es sich zum Ziel setzte, die volle rechtliche, gesellschaftliche und private Gleichberechtigung von Frauen zu erkämpfen. Parolen wie „Mein Bauch gehört mir“ oder „Das Private ist politisch“ stehen für ihren Kampf, und es lohnt sich, einen Blick zurück zu werfen auf ihre Erkenntnisse, Aktionen und Ziele. Die nicht nur den Verfechtern der alten patriarchalen Moral zuwider, sondern auch den Genossen des SDS (Sozialistischer Deutscher Studentenbund) nicht ganz geheuer waren. Sahen sie doch in Frauen eher nützliche Anhängsel als selbstbestimmte Wesen. Und so reagierten sie denn auch gekränkt und wütend, als eine Frau aus dem Aktionsrat auf einem SDS Kongress die revolutionären Machos mit Tomaten bewarf.

Doch der Funken hatte gezündet. Zu Beginn der Siebzigerjahre gründeten die Aktivistinnen der Neuen Frauenbewegung in immer mehr Städten Frauenzentren, in denen sowohl Aktionen geplant, als auch Erfahrungen ausgetauscht und neue Denk- und Lebensmodelle entwickelt wurden. Lassen Sie sich von Ingrid Strobl, einer Aktivistin der „ersten Stunde“, in den Sog dieser Jahre ziehen. Wir wollen nicht bei der Historie bleiben, sondern auch Stimmen der jüngeren Generation von Feministinnen hören, welche Bedeutung der '68er-Aufbruch für sie hat.

Aktuelle Änderung:
Referentin: Nadja Bennewitz

Koordination und Gastgeberin: Anna-Maria Rufer

Eintritt 10,00 € (Der Eintritt enthält ein Getränk und einen kleinen Snack)

Anmeldung erforderlich


Anknüpfend an die Traditionen der Salons der letzten Jahrhunderte - Bastionen geistiger und gesellschaftlicher Emanzipationsbewegungen, Treffpunkt illustrer Persönlichkeiten und auch „bewegter“ Frauen. Genießen Sie den späten Sonntagnachmittag.








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Zum 25. Geburtstag des Galeriehaus Nord e.V., Teil 2
Ausstellungseröffnung mit Geburtstagsparty:
siehe www.galeriehaus-nuernberg-nord.de


Ausstellungseröffnung
Freitag 29. Juni  19.00 Uhr
Eugen Gomringer
Esther Hagenmaier
Gisela Hoffmann

hier

Eugen Gomringer

Werk Eugen Gomringergeboren in Bolivien, Jugendjahre in Zürich. Erfindung der konkreten Poesie in Bern, heimisch geworden in Deutschland.

Eugen Gomringer ist der Gründer der Konkreten Poesie durch programmatische Titel wie auch poetische Texte, die bis heute und über den Tag hinaus ihre Wirkungsmacht und Spannkraft bewahrt haben. Er ist ein Wortzauberer und Worterfinder, der die Sprache der Literatur nachhaltig verändert hat. Entstanden sind Sonette, Essays, Vorträge, biografische und autobiografische Texte, Prosa aus sechzig Jahren. Ausgewählte Texte werden in der Ausstellung präsentiert.



Esther Hagenmaier
Werk Esther Hagenmaier* 1975 in Aalen, 1999 - 2006 Studium Freie Kunst an der HBKsaar, Saarbrücken und an der Ecole des Beaux-Arts in Rennes (F), Meisterschülerin von Sigurd Rompza; seit 2017 Berufenes Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie DFA; 2017 Artist in Residence, Altes Spital, Solothurn, CH; 2015 Artist in Residence, Kaunas Photographic Gallery, Lithuania

Arbeitsschwerpunkte sind die Fotografie und raumbezogene Installationen. In den letzten Jahren stellte sie u.a. in Zürich, München, Rehau, Solothurn, Kaunas (LT), Trier, Budapest, Köln, Sofia, Kaufbeuren, Ulm und Saarbrücken aus. Ihre shaped photographies wurden bereits mehrfach ausgezeichnet. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Ulm.



Gisela Hoffmann
Werk Gisela Hoffmann*1963 in Burg auf Fehmarn; 1987 - 1992 Studium an der AdBK Nürnberg, Meisterschülerin von Prof. Hanns Herpich; seit 1992 regelmäßige Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien und Kunstvereinen im In- und Ausland, so z. B. in den Niederlanden, Frankreich, Italien, Österreich, Ungarn, Bulgarien, Polen und Korea. Sie realisierte verschiedene Kunst-am-Bau-Werke u.a. in der Bayerischen Staatskanzlei in München und am Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt.

Aktuell zeigt das Museum im Kulturspeicher Würzburg ihre Arbeit „labyrinth“, die Edition & Galerie Hoffmann in Friedberg/Hessen zeigt eine große Einzelausstellung und bei der Bode Galerie Korea wird sie auf der KIAF 2018 - Art Fair Seoul vertreten sein.


Ausstellung: 29.06. -12.08. 2018







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Café Zeitlos
Donnerstag 5. Juli 2018  14.00 Uhr
Kleiner Einkauf mit großer Wirkung
Wollen wir das wirklich, dass bei sehr vielen Produkten, die wir in Deutschland kaufen können - seien es Kleider, Handys, Lebensmittel, Kaffee, etc. - der Erzeuger so wenig verdient, dass er sich und seine Familie kaum von dem Geld ernähren kann? Die Schüler des P-Seminars Fairtrade vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Oberasbach zeigen, dass wir als Verbraucher durch den Einkauf fair gehandelter Lebensmittel einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen in Entwicklungsländern leisten können. Dazu entführen wir Sie unter Anderem in die Welt des Kaffees...

Das Café Zeitlos ist ein offenes Tagescafé mit Programm für ältere Menschen, in der Regel jeweils am Donnerstag ab 14 Uhr. Zusätzlich findet einmal im Monat an einem Dienstag ab 10.30 Uhr ein Frühstückscafé statt.
Die jeweiligen Themen finden Sie umseitig in der Programmübersicht. Das ausführliche Gesamtprogramm erhalten Sie im Kuno-Büro und auf Wunsch per Post (T. 0911 - 55 33 87).






122. Literarische Soirée

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122. Literarische Soirée
Sonntag 8. Juli 2018  17.00 Uhr
Ganz richtig, diese Welt ist nichtig
Wilhelm BuschDer vergessene Spötter Wilhelm Busch (1832-1908)
Für Albert Einstein war er neben Lichtenberg ein Genie der stilistischen Treffsicherheit, Hochplateau der deutschen Sprache. Jedenfalls eine eminente Doppelbegabung als Poet und Zeichner, zuhause in der lyrischen Satire. Wilhelm Buschs Gedichte zeugen von einer umwerfenden Beobachtungsgabe im Umkreis des Lebensalltags von everybody.

Manuskript: Prof. Friedhelm Kröll
Es lesen: Friedhelm Kröll, Petra Nacke (Bayerischer Rundfunk)

Musik: Klaus Jäckle, Gitarre

Klaus JäckleEintritt: 8 € / 7 €



Online-Kartenvorverkauf:

reservix Tickets hier







Mojoism

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Jazzfrühstück im KUNO
Sonntag 22. Juli 2018  11.00 Uhr
Mojoism
Mojoism wurde 2014 aus dem Wunsch heraus ins Leben gerufen, um in einer Kleinstbesetzung einen ureigenen in Jazz, Blues und Gospel verwurzelten Sound zu entwickeln, welcher die Musik der großen Souljazz-Klaviertrios der 60er Jahre reflektiert.

Alleinstellungsmerkmal der Band ist die Klavier-Schlagzeug-Duo-Besetzung, welche unter anderem für den unverwechselbaren Sound von Mojoism verantwortlich ist. Möglich wird dies durch einen an der Klassik und der New Orleans Tradition angelehnten Klaviersatz, welcher die komplette Bandbreite der Tastatur nutzt und daher den Verzicht auf einen Bass möglich und auch notwendig macht. Die Musik von Mojoism lässt dem Drumming ausgiebig solistischen Freiraum in Form von Vamp und Kickchorus.

Der Drumsound ist durch ausgiebigen Beseneinsatz und percussives Spiel gekennzeichnet, Salsa- und New-Orleans-Secondline-Einflüsse sind erkennbar. Das Klavierspiel distanziert sich bewusst vom Spielen schneller Skalen und stellt dafür cooles Bluesriffing und mehrstimmiges Spiel in den Vordergrund. Die Soli zeichnen sich durch einen rhythmisch organischen und sanglichen Charakter aus.

Besetzung:

Tilmann Uhl (Klavier), Peter Riedel (Schlagzeug)

Extra: reichhaltiges Frühstücksbüffet für 7 €
Eintritt: 8 € inklusive 1x Kaffee/Tee

Voranmeldung möglich bis Fr 20.7. 13 Uhr, T. 0911 - 55 33 87


Foto: Barbara Herbst






Literaturfest WortWärts Logo
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WortWärts-Workshop
Samstag 11. August 2018  10.00 - 13.30 Uhr
Neues von der Hexe...
Literarische Konfliktlösungen

Prosa-Schreibwerkstatt mit Arwed Vogel

Arwed VogelWenn alle Not endet, findet eine Geschichte oft ihren Schluss. Es sei denn sie endet tragisch. Aber genau das wollen wir uns an diesem Vormittag anschauen. Wie bringt man Geschichten zu einem interessanten Ende? Wie löst man Konflikte auf, die unauflösbar scheinen. Welche Lösungen eignen sich für welche Figurenkonstellationen? Dazu lässt sich einiges sagen. Dann greifen wir auf klassische Beispiele wie Märchen zurück, um sie in einer Übung zu einem neuen ungewohnten, ernsten oder humorvoll-parodistischen, auf jeden Fall anderen, aber ebenso erzähllogisch richtigen Schluss zu führen.

Teilnahmegebühr 25 €


Anmeldung erbeten bis 10.8. im Literaturzentrum Nord, KUNO, Wurzelbauerstraße 29, 90409 Nürnberg, Tel. 0911-553387, info@kultur-nord.org

Begrenzte Teilnehmerzahl!







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Ort: Stadtbibliothek Nürnberg - Lernwelt, Ebene L0,
Gewerbemuseumsplatz 4

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Wortwärts Podium
Samstag 11. August 2018  19.00 Uhr
Qualverwandtschaften
Familienbande in der Literatur
WortWärts 2018 PodiumDer familiäre Drang zur ungeliebten Zweckheirat, die Enterbung als Quittung für die nicht standesgemäße Beziehung – allein der Blick in Thomas Manns Buddenbrooks-Universum zeugt vom schicksalsgebenden Einfluss familiärer Bande. Der Blick weiter zurück entlarvt letztendlich auch die großen Helden- und Göttersagen als Epochen und Leben verändernde Generationenromane, und selten nur verharren die beteiligten Familien- und Clanmitglieder in liebevoller, behüteter Traulichkeit.

Die Schilderung von Afrika-Expeditionen und Himalaya-Besteigungen hat spannende literarische Werke hervorgebracht. Doch die wirklich harten Herausforderungen erleben Romanfiguren in der Konfrontation mit Herkunft und Familie. Ob von Geburt gegeben oder verwandt durch eigene Wahl – jede Art von Familienbande nimmt bewusst und unbewusst Einfluss auf die individuelle Existenz. Über Generationen hinweg werden Schicksale geprägt, gefördert und zerstört, wird der Grundstein gelegt zu glücklichen Karrieren ebenso wie zu traumatisch tradierten seelischen Verkrüppelungen.

Für den Erfolg literarisch packender Lebensgeschichten sind diese längst nicht mehr auf den Themenfundus „Große Lübecker Kaufmannsfamilie“ oder „Cosa Nostra“ angewiesen. Aktuelle Erfolgstitel wie die Neapolitanische Saga von Elena Ferrante beweisen die literarische Wirkkraft „gewöhnlicher“, zunächst unscheinbarer Familiengeschichten. Allen Werken gemein ist das fatale, unausweichliche Wirken familiärer Bande. Zumindest aber auf die selbstbestimmte Möglichkeit richtungsweisender Impulse hoffte Erich Kästner, wenn er schreibt: „Dass wir wieder werden wie Kinder, ist eine unerfüllbare Forderung. Aber wir können zu verhüten versuchen, dass die Kinder so werden wie wir.“

Gäste auf dem WortWärts-Podium:
Claudia Tieschky (Autorin, München)
Kristina Jobst (FAU Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturgeschichte)
Benedikt Rüssel (Buchhändler, Nbg.)

Moderation: Dirk Kruse

Veranstalter: Literaturzentrum Nord, KUNO, in Zusammen-arbeit mit der Stadtbibliothek Nürnberg / Bildungscampus


Eintritt: 5,00 € (ZAC-Rabatt möglich am NN-Ticket-Corner)






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Wortwärts Lesebühne
Sonntag 12. August 2018  12.00 - 18.00 Uhr
WortWärts 2018
Open-Air Lesungen und mehr

WortWärts 2018, fünf AutorenDas Literaturfest präsentiert mehrfach ausgezeichnete Autoren aus der Region und aus der ganzen Republik, sowie die Preisträger des Wettbewerbs um den Fränkischen Preis für junge Literatur - 30. Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden.

Auf der WortWärts-Lesebühne lesen aus ihren aktuellen Werken:

Friedrich Ani (München)
Thomas de Padova (Berlin)
Sina Pousset (Berlin)
Margit Schreiner (Linz)
Claudia Tieschky (München)
Sabine Weigand (Schwabach)
Wolfgang Wurm (Nürnberg)
und die mit dem 30. Fränkischen Preis für junge Literatur ausgezeichneten Autor/innen.
Stand Juni 2018


Zu WortWärts 2018 erscheint ein detailliertes Programmheft, erhältlich ab Ende Juli im KUNO sowie an vielen Auslagestellen im Großraum. Darin und unter www.kultur-nord.org finden Sie auch den Zeitplan des Bühnenprogramms.

Begleitprogramm
Literaturcafé, Bücherstand der Buchhandlung Weidinger, Literarische Kostbarkeiten, Ausstellung mit Eugen Gomringer, Esther Hagenmaier und Gisela Hoffmann im Galeriehaus Nord.

Bei schlechtem Wetter finden die Lesungen im Galeriehaus statt.


Ebenfalls zum Literaturfest erscheint Wortlaut 24 - Zeitschrift für Literatur in Franken.


Copyrights Fotos: Heike Steinweg (Ani); Urban Zintel (de Padova); Melanie Hauke (Pousset); Alain Barbero (Schreiner); Stephanie Füssenich (Tieschky); Gaby Gerster (Weigand); Wolfgang Wurm.


Eintritt: 5,00 € (ZAC-Rabatt möglich am NN-Ticket-Corner)



WortWärts 2018, 2 Autoren







Kursprogramm:



Die Sprachkurse finden Sie hier

Die WörterWiese-Schreibwerkstätten finden Sie hier

Die Kreativkurse für Erwachsene finden Sie hier 

Die Kurse für Kinder und Jugendliche finden Sie hier