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Der Verein KUNO e.V.


Der Verein KUNO e.V.


KUNO – Kultur Nord
ist ein selbstverwaltetes Kulturzentrum, das gemeinnützig anerkannt ist und von dem Verein „KUNO e.V.“ getragen wird.

Die Selbstverwaltung 
bestehend aus Vorstand und hauptamtlichen Mitarbeiter/innen  regelt die Angelegenheiten des Vereins.


Der Vorstand


Der KUNO-Vorstand wurde zuletzt am 11. März 2014 bestätigt und besteht aus folgenden Mitgliedern:

Traudl Hess, Vorsitzende
Jörg Basel, Schriftführer
Michael Glas, Kassier
Karina Thielicke-Eichhorn, stellvertretende Vorsitzende
Heinz Weigel, stellvertretender Vorsitzender


Kuno e.V. Vorstand 2015
Der Vereinsvorstand des KUNO e.V. (v.l.):
Heinz Weigel, Karina Thielicke-Eichhorn, Michael Glas, Traudl Hess, Jörg Basel.
 


Die Mitarbeiter/innen

Das hauptamtliche KUNO-Team besteht aus den Mitarbeiter/innen
Margit Mohr
, Siegfried Straßner, Ulrich Breuling und MIchael Sattler.

Informationen zu Funktionen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier.



Das vielfältige Programmangebot findet sich in den drei Bereichen des

K U N O – KULTUR NORD

Das Galeriehaus Nord etablierte sich über die letzten Jahre mit Ausstellungen von Positionen zeitgenössischer Kunst und städteübergreifenden Ausstellungsprojekten. Mit Querverbindungen auf regionaler und überregionaler Ebene werden auch Künstlerinnen und Künstler, die nicht mehr unter der Obhut einer Kunsthochschule stehen, auf ihrem Weg unterstützt. Siehe www.galeriehaus-nuernberg-nord.de
   
Das Literaturzentrum Nord hat sich zur festen Adresse der Förderung nordbayerischer Literatur entwickelt. Lesungen, Sonderveranstaltungen, Schreibwerkstätten und die Federführung des Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden haben mit dem renommierten Literaturfest „WortWärts“ (seit 2006) zu überregionaler Bedeutung und Bekanntheit geführt.

Der Kulturtreff Nord öffnet das KUNO als Begegnungsstätte für die Generationen. Das „Café Zeitlos“ bietet wöchentlich ein Tagescafé mit Programm und die Reihe „Jazzfrühstück“ ist seit mehr als 20 Jahren eine weithin beliebte Anlaufstelle für Jazzfreunde wie Musiker. Von hohem nachbarschaftlichen Stellenwert ist das Bildungsangebot für Erwachsene und Kinder sowie die Nutzung der räumlichen Infrastruktur von zahlreichen Gruppen und Initiativen.


Zur Geschichte des KUNO e.V.

Der Kulturladen Nord ist im Jahr 1975 gegründet worden. Hervorgegangen ist der eingetragene Verein aus einer Bürgerinitiative, die sich überwiegend aus Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Nürnberg Nordbahnhof zusammengesetzt hat. Nach dem damaligen Kulturladen in der Rothenburger Straße war er der zweite seiner Art in Nürnberg und wird als erster freier Träger mit städtischen Geldern unterstützt.
Der Schwerpunkt der inhaltlichen Arbeit lag auf der Förderung emanzipatorischer Gruppen, da vor allem im Bereich Kinder und Jugend, Frauen und Ausländer. Der KUNO hat mehrere Jahre lang die Schwangerenberatung unterstützt und beherbergt und damit zu ihrer späteren Selbstständigkeit beigetragen. Ähnlich verlief es auch mit der Aids-Hilfe Nürnberg, die für mehr als ein Jahr im KUNO untergebracht war, bevor sie eigene Räume bezog.
Im KUNO haben sich zahlreiche politische Gruppierungen getroffen; im KUNO war aber auch der Entstehungsort für die ersten Umweltinitiativen wie Robin Wood, Greenpeace und später dem Energiewendebündnis. Der emanzipatorische Anspruch des KUNO erforderte es auch, sich für (gesellschaftlich benachteiligte) Minderheiten einzusetzen und zu aktuellen politischen Brennpunkten und Themen Stellung zu beziehen.
Möglich war das auch – im Gegensatz zu städtischen Einrichtungen – wegen seiner unabhängigen, selbstständigen Trägerstruktur, die es im Übrigen erlaubte, schneller und unbürokratischer und damit auch – was die Kosten betrifft – oft preisgünstiger handeln zu können.
Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre setzten Veränderungen in der Struktur des Vereins und der Gruppenbelegung und in der programmatischen Ausrichtung des Kulturladens ein. Der KUNO stellte sich, so weit es die finanziellen und personellen Ressourcen jeweils erlaubten, auf das gesteigerte Publikumsbedürfnis nach inhaltlicher Qualität und angemessener Ausstattung der Räume ein.
Wenngleich sich (umwelt-)politische Gruppierungen weiterhin im KUNO treffen und neu formieren, nehmen politische Vorträge und Veranstaltungen im Programm heute weniger Platz ein, die Themen fließen dafür in verschiedene Kunst- und Kultursparten ein.
Der Literaturbereich etablierte sich im Lauf der Jahre und wurde weiter ausgebaut. Der Kunstbereich im KUNO bekam mit dem Neubau des Galeriehauses eigene Räume und eine eigene Organisationsstruktur.