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Frankenlese


Frankenlese 2018


Frankenlese 2018

Autorenlesungen in der Nordstadt vom 5. bis 15. März 2018

Eintritt frei - Spenden willkommen!

Veranstalter: Seniorennetzwerk Nordstadt und Literaturzentrum Nord, KUNO


Hier können Sie das Programmfaltblatt im PDF-Format herunterladen.




Montag  5. März 2018  16.00 Uhr
Helmut Haberkamm
Das Kaffeehaus im Aischgrund
Am Klavier: Heinrich Hartl
Helmut Haberkamm und Heinrich HartlAuf der Suche nach einem besseren Leben wandert der fränkische Bauernsohn Michael Wegmann nach Amerika aus. Fünfzehn Jahre später kehrt er 1867 als gereifter Mann in seinen Geburtsort Peppenhöchstädt zurück. Mit im Gepäck: ein Sack Kaffeebohnen, ein Klumpen Gold - und der Traum, in der Provinz ein einladendes Kaffeehaus zu eröffnen. Von den Einheimischen zuerst teils beneidet, teils belächelt, entwickelt sich Wegmanns Lokal bald zu einem Anziehungspunkt im beschaulichen Aischgrund. Gesellschaftliche Umbrüche wie persönliche Tragödien werfen jedoch immer wieder ihre Schatten auf den Ort, an dem Geschichte und Geschichten sich treffen.

Helmut Haberkamm stellt diesen außergewöhnlichen fränkischen Roman, seine Entstehung und seine Hintergründe vor.

Mit seinem Klavierspiel wird Heinrich Hartl den Texten von Helmut Haberkamm eine musikalische Ebene hinzufügen. Durch die Musik kommen die Zuhörer zur Ruhe, die gehörten Texte klingen auf besondere Weise nach.

Veranstaltungsort:
Evangelisches Gemeindehaus Maxfeld, Berliner Platz 20
(Haltestelle U 2, Rennweg)


Kaffee und Kuchen, Wein und Wasser ab 15.30 Uhr





Mittwoch  7. März 2018  16.00 Uhr
Waltraud Kriesche
Bitte komm gesund zurück
Waltraud Kriesche10Der Soldat Alfons Fürstenberger und seine Frau Gretchen schreiben sich. Von der Front in die Heimat, von der Heimat an die Front. „Dabei wird die Spannung einer geteilten Liebe ... sichtbar“. Die Texte sprechen eine Sprache, die die Hoffnung nie verliert, ja, aus denen eine tiefe Zuversicht in das Leben spricht. Gedichte und Briefe aus dem Feld. Gesammelt und herausgegeben von Waltraud Kriesche.

Waltraud Kriesche ist bei der Evangelischen Kranken- und Alten-Hilfe e.V. (kurz: eKH) aktiv und seit 2007 eKH-Landesbeauftragte, seit 2010 gehört sie dem Bundesvorstand als stellvertretende Vorsitzende und Schatzmeisterin an. 17 neue Gruppen von Grünen Damen und Herren hat sie seitdem gegründet, unzählige Ehrenamtliche geschult. 2012 organisierte sie den eKH-Bundeskongress in Nürnberg.

Veranstaltungsort:
Stadtbibliothek Maxfeld, Maxfeldstr. 27,
(Haltestelle U 3, Maxfeld; Stadtbus 46, 47 Maxfeldstraße)






Freitag  9. März 2018  14.00 Uhr
Ulrike Rauh
Heimat: Wo finde ich sie?
Musikalische Begleitung: Jutta Tigges, Konzertina

Ulrike RauhIn ihren Texten erzählt Ulrike Rauh von Menschen, die aus familiären oder beruflichen Gründen ihre Heimat verlassen und eine neue gefunden haben. Mit feinfühliger Beobachtungsgabe beschreibt sie deren Wünsche und Erwartungen. Situationen und Stimmungen, die oft nur angedeutet sind, werden eindringlich erfasst.

Ulrike Rauh, die in Nürnberg geboren wurde, studierte nach dem Abitur Germanistik, Anglistik und Theaterwissenschaften in Erlangen, Freiburg i.Br. und Hamburg. Nach dem Examen übte sie eine Lehrtätigkeit in München, Feuchtwangen und Nürnberg aus.

Veranstaltungsort:
Café Martin, Caritas Senioren- und Pflegeheim Stift St. Martin, Grolandstr. 67
(Haltestelle U 3, Kaulbachplatz; Stadtbus 46, Martinskirche)


Kaffee und Kuchen ab 13.30 Uhr






Montag  12. März 2018  15.30 Uhr
Petra Embacher
Heimat ist, wo ich dazugehöre
Petra EmbacherKindheitsort, Vaterland und Muttersprache. Erste Heimat, neue Heimat, keine Heimstatt. Ort, Gefühl - vielleicht Geschmack? In heiteren und ernsteren Geschichten wird den unterschiedlichen Facetten von „Heimat“ nachgespürt.

Petra Embacher, geboren 1956 in Nürnberg und mittlerweile im Aischgrund westlich von Erlangen daheim, widmet sich mit Begeisterung dem geschriebenen Wort: Sie liest, liest vor und lässt (bei der Leseförderung) Kinder lesen. Und sie schreibt. Sie ist Mitglied im Autorenverband Franken und bei den „MarktschreiberInnen“; Kurzgeschichten und Gedichte sind in verschiedenen Anthologien und zum Beispiel in „Wortlaut“ erschienen.
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Veranstaltungsort:
Altenheim Hensoltshöhe, Saal im 4.OG, Am Stadtpark 130
(Haltestelle Ringbus 35, Hintermayrstraße)







Donnerstag, 15. März 2018  14.30 Uhr
Bernd Mittenzwei
Die zweite Luft
Bernd MittenzweiWenn den Marathonläufer bei Kilometer dreißig die letzten Kräfte verlassen, und wenn er dennoch einfach weiterläuft, dann wird ihm manchmal die zweite Luft geschenkt. Auch die Figuren in Mittenzweis gleichnamiger Novelle können eigentlich nicht mehr weiter und hoffen auf die zweite Luft. Das gilt für Lydia, die Langstreckenläuferin, die sich an einem nasskalten Spätsommermorgen des Jahres 1987 aufmacht zum längsten Lauf ihres Lebens durch das Nürnberger Land. Und das gilt für Stefan, den Zivi, der im Sebastianspital, von den Einheimischen kurz Wastl genannt, eine neue Heimat gefunden hat.

Bernd Mittenzwei wurde 1961 geboren und wuchs in der Nürnberger Südstadt auf. Studium der Germanistik und Theologie. Lebt in Altdorf.


Veranstaltungsort:
Café Zeitlos, KUNO, Wurzelbauerstr.29
(Haltestelle U3, Maxfeld; Stadtbus 46 & 47)


Kaffee und Kuchen ab 14.00 Uhr





Hier können Sie das Programmfaltblatt im PDF-Format herunterladen.